Heimat, Stahl und Ostmoderne: Über Zukunft in Hütte

Eisenhüttenstadt – die erste sozialistische Planstadt im Osten Brandenburgs.

 „Hütte“ – gute 70 Jahre jung – ist seit den 1990er Jahren von der Stahlstadt zur schrumpfenden Stadt geworden. Rund 50 Prozent der damaligen Bevölkerung haben ihre Heimat verlassen. Einer ist zurückgekehrt: Martin Maleschka.

Mit ihm durch Eisenhüttenstadt zu laufen ist weit mehr als
ein Stadtführung. Er zeigt das komplexe und baukulturell wertvolle Gebilde dieses einzigartigen Flächendenkmals von bautechnologischer Entwicklung über baubezogene
Kunst der DDR hin zum sterbenden Schwan (am) Plattenbau…

Seine jahrlange Vermittlung und Dokumentation des gebauten und künstlerischen Erbes der Ostmoderne reicht weit über Eisenhüttenstadt hinaus. Dafür wird ihm dieses Jahr der „Deutsche Preis für Denkmalschutz“ des Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz verliehen.

Aber erst einmal auf Hütte!

Über Heimat, den Verlust von Heimat und welches Potenzial in den Leerstellen dieser Stadt liegen, spreche ich mit Martin in meiner neuen Folge.

Foto: Denise Nietze, 2023

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